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DEFAULT : Musikalische Früherziehung
25.02.2008 21:15 (2563 x gelesen)

Bei der Musikalischen Früherziehung werden Kinder auf spielerische Weise in den Bereichen Singen, Sprechen, Musik, Bewegung und Instrumentenkunde an die Musik herangeführt. Sie ist ein Teilbereich der Musikpädagogik. Bereits Kinder ab einem Alter von nur drei Monaten können bestimmte Kurse besuchen.



Musikalische Früherziehung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 

Bei der Musikalischen Früherziehung werden Kinder auf spielerische Weise in den Bereichen Singen, Sprechen, Musik, Bewegung und Instrumentenkunde an die Musik herangeführt. Sie ist ein Teilbereich der Musikpädagogik. Bereits Kinder ab einem Alter von nur drei Monaten können bestimmte Kurse besuchen.

 

Sinn der Musikalischen Früherziehung

Im Wege der musikalischen Früherziehung ist es möglich, Kindern bereits eine erhebliche musikalische Vorbildung zu verschaffen, bevor sie mit einer formalen musikalischen Ausbildung beginnen und etwa ein Instrument erlernen.

Musikalität beruht zwar einerseits auf einer besonderen Begabung, und Fortgeschrittene kommen auch nicht ohne kognitive Erkenntnisse und Fähigkeiten aus. Andererseits beruht sie in weiten Bereichen auf Fähigkeiten und Fertigkeiten im psychomotorischen Bereich. Diese lassen sich bereits auf den frühesten Entwicklungsstufen anlegen oder fördern und sind auch für andere Lebensbereiche nützlich.

Welche Erfolge sich mit einer derartigen frühen Immersion in eine musikalisch geprägte Umgebung erzielen lassen, deuten die Extrembeispiele von Wunderkindern wie Wolfgang Amadeus Mozart an. Auch Popstars wie Michael Jackson, Britney Spears oder Christina Aguilera sind mit Musik aufgewachsen.

Musik kann darüber hinaus eine therapeutische Funktion für Eltern und Kinder wahrnehmen.

 

Musikalische Früherziehung in Vereinen

In manchen Musikvereinen treffen sich die Kinder einmal pro Woche für 45 Minuten zu Spiel und Spaß. Es werden Lieder gesungen, Instrumente angeschaut und ausprobiert, Tanzbewegungen ausgeführt und vieles mehr. Die Kurse haben in der Regel einen informellen und spielerischen Charakter.

Beispiele für Handlungsmuster:

  • Hören: Ratespiele mit Kassette oder CD, zum Beispiel Geräusche raten, Stimmen raten, Instrumente aus einem Orchester heraushören
  • Suchspiele: Metronom suchen, ein Kind spielt ein Instrument, die anderen müssen raten
  • Bewegen: freie Tanzbewegungen zur Musik, feste Tanzvorgaben (Polonaise, Kreistänze, Partnertänze), Nachahmen (ein Kind gibt bestimmte Tanzbewegungen vor)
  • Feinmotorik: Fingerspiele, Fußübungen (Zehenspitze, Ferse, Rist), Handgelenkübungen
  • Instrumente: betrachten, beschreiben, Material, Klang, zuordnen, selbst ausprobieren
  • Rhythmus: rhythmische Klatschübungen, mit Händen, Füßen und Körper nachahmen, Orff-Instrumente
  • Singen: Lieder singen (mit verschiedenen Mundöffnungen), neue Lieder erlernen
  • Reaktionen: auf verschiedene Zeichen bewegen oder stoppen
  • Meditation: leise sein, still werden, zuhören können (Flüstern, Mundbewegung)
  • Sozialverhalten: miteinander umgehen können, aufeinander reagieren, gemeinsam gestalten
  • Musikstile: Musikrichtungen und die dazugehörigen Instrumente kennen lernen, andere Länder und andere Musik, Geschichten mit Instrumenten und Geräuschen vertonen
  • Exkursionen: Kirchenorgel, Klavierbauer, Blasinstrumentenbauer, Musikgeschäft, Tonstudio etc.


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